Hoher Besuch im Energiegewinner Büro: Am Donnerstag, den 24. September war Oberbürgermeisterin Reker gemeinsam mit dem Fraktionschef der CDU, Herrn Bernd Petelkau und der GRÜNE Bundesabgeordneten Katharina Dröge im Büro der Energiegewinner eG. Mit Vorstand Kay Voßhenrich und dem Prokuristen unserer Tochtergesellschaft Sascha Gajewksi wurde eine Stunde lang über die Energiegewinner und Ziele, Pläne sowie Wüsche der Genossenschaft gesprochen. Wir hatten sogar die Möglichkeit, über Vorschläge zur Förderung des Ausbaus von erneuerbaren Energien und dessen Einbezug in die Stadtpolitik zu sprechen. 

Städtische Förderung der Bürgerenergie

Auch wenn der Einfluss der Stadt begrenzt ist, gibt es viele Möglichkeiten, eine bürgernahe Energiewende zu fördern. Hierzu fand besonders Katharina Dröge klare Worte: „Die Energiewende muss breit getragen werden und Bürgerenergie  spielt dabei eine wichtige Rolle. Dafür bedarf es auch politischer Unterstützung! Hier haben wir uns von der Bundesregierung mehr Engagement gewünscht. Wir Grünen fordern Peter Altmaier dringend zur Nachbesserung auf.“ 

Ideen für mehr Erneuerbare Energie in Köln

Ein großer Teil des Gesprächs drehte sich um Vorschläge und Ideen, mit denen die Stadt Köln die Energiegewende auch lokal vorantreiben kann. Dazu gehören vor allem: 

  • die Bereitstellung von öffentlichen Dächern für Bürgerenergiegenossenschaften (durch einen ungünstigen Ratsbeschluss aus dem letzten Jahrs ist dies aktuell nicht möglich)
  • ein verbessertes Beratungsangebot und eine Beratungspflicht für Immobilieneigentümern, sodass erneuerbare Energien und Energieeffizienz bei allen Bauplanungen angemessen berücksichtig werden

Genossenschaftlich betriebenes Klimahaus

In dem Gespräch mit der Oberbürgermeisterin brachten wir nochmals den Vorschlag eines genossenschaftlich betrieben Klimahauses ein. In diesem sollten die in der Stadt verteilten Kompetenzen von Forschung bis Installation mit Beratungsangeboten und Aktionsflächen für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar zusammengefasst werden. „Doch als Anbieter guter Arbeitsplätze für die Energiewende freuen wir uns über das offene Ohr, das wir bei der Politik finden“ betonte Sascha.

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