HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Warum sind wir eine Genossenschaft? Wie genau gestaltet sich die Mitgliedschaft bei den Energiegewinnern? Was muss ich tun, um ein Solarmodul zu erwerben? 

Bevor du selbst zum Energiegewinner wirst, möchtest du sicherlich über einige Dinge Bescheid wissen. Deswegen haben wir dir an dieser Stelle die Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen bereitgestellt. Deine Frage ist nicht dabei? Dann nutze bitte unser „Frage stellen“-Formular und wir beantworten dir deine Frage zu unserer Genossenschaft.

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Wer sind die Energiegewinner?
Energiegewinner sind alle Mitglieder der Energiegewinner eG. Gemeinsam organisieren, finanzieren und betreiben sie Solar- und Windkraftanlagen, Energieeffizienz- und KWK-Projekte.  

Wer steckt hinter den Energiegewinnern?
Gegründet wurde die Energiegewinner eG von den heutigen Vorständen Kay Voßhenrich und Ramon Kempt, den aktuellen Aufsichtsratmitgliedern Alexander Hartmann, Niko Härig und Frederik Geisler und 5 weiteren jungen Menschen. Inzwischen zählt die Genossenschaft rund 1000 Mitglieder. Ein Team aus über 40 Mitarbeitern (inkl. Projektgewinner GmbH) sorgt professionell für reibungslose Abläufe in allen Bereichen.

Was bedeutet eG?
Das Kürzel eG steht für die Rechtsform „eingetragene Genossenschaft“ nach dem deutschen Genossenschaftsgesetz (GenG). Sie zählt zu den ältesten Rechtsformen und ist weltweit verbreitet. Seit 2016 gehört die Genossenschaftsidee zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit. Ihre Grundprinzipien sind Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung.

Warum sind die Energiegewinner eine Genossenschaft?
Die Genossenschaft ist die einzige Rechtsform, die demokratische Mitspracherechte (eine Person – eine Stimme) mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten einer Kapitalgesellschaft verbindet. Die Mitglieder sind Eigentümer, Finanzierer, Kunde und Lieferant zugleich. Die Genossenschaft ist damit die einzig logische Rechtsform für eine echte Demokratisierung der Energieversorgung.

Was ist die Idee der Energiegewinner?
Es gibt in Deutschland inzwischen sehr viele Menschen, die sich Gedanken über die Zukunft von Umwelt und Klima und über ihre eigene Gesundheit machen. Der Wechsel zu Ökostrom ist für viele ein wesentlicher Schritt zu mehr Nachhaltigkeit. Energiegewinner gehen hier einfach noch einen Schritt weiter. Sie produzieren selbst Ökostrom – z.B. mittels eigener Solarmodule. Jede/r so viel wie er/sie kann und will.

Was macht die Energiegewinner speziell?
Für Beteiligungen an sogenannten Bürgerenergie-Projekten gibt es verschiedene Modelle. Die meisten beschränken sich auf den Aspekt der Kapitalanlage und funktionieren wie geschlossene Fonds. Neben diesen klassischen Finanzierungsinstrumenten ermöglicht die Energiegewinner eG ihren Mitgliedern zusätzlich auch den Besitz eigener Solarmodule. Dadurch entsteht eine sehr direkte individuelle Verbindung zu einem ganz bestimmten Anlagenstandort. Gleichzeitig bleiben die Kosten niedrig, da Betrieb und Verwaltung aller Module aller Anlagen zentral in nur einer Genossenschaft gebündelt werden.

Könnten die Energiegewinner eines Tages aufgekauft werden?
Genossenschaften gelten als übernahmeresistent, da die Mitspracherechte unabhängig vom eingelegten Kapital sind. Nur ein Mehrheitsbeschluss der Generalversammlung könnte theoretisch eine Rechtsformänderung und damit eine Übernahme ermöglichen. Dieser Fall ist jedoch höchst unwahrscheinlich, da die Mitglieder davon keinerlei Vorteile hätten.

Gehen die Energiegewinner an die Börse?
Nein. Die Energiegewinner sind keine Aktiengesellschaft. 

Kann ich bei den Energiegewinnern auch meinen eigenen Strom beziehen?
Ja, mit dem Energiegewinner-Bürgerstrom kannst du deinen Strom auch über die Genossenschaft beziehen. Das geht ganz einfach mit unserem Tarifrechner.

Warum sollte ich Mitglied bei den Energiegewinnern werden?
Über kurz oder lang wird die Menschheit ihre Energie ausschließlich aus regenerativen Quellen beziehen (müssen). Je früher wir diesen Punkt erreichen, desto besser für Klima, Umwelt und Lebensqualität. Als Mitglied der Energiegewinner bringst du die Nutzung regenerativer Energie in deiner unmittelbaren Umgebung aktiv voran.

Welche Vorteile habe ich als Mitglied?
Als Mitglied der Energiegewinner eG kannst du nachhaltig und rentabel in ökologische Projekte investieren und aktiv die Zukunft der Energieversorgung mitgestalten. Du unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien und erhältst Dividenden aus den Überschüssen der Energiegewinner eG.

Wie viel kostet die Mitgliedschaft?
Die Mitgliedschaft “kostet” dich nichts. Du zeichnest lediglich einmalig mindestens einen Genossenschaftsanteil und investierst hierfür 50 Euro. Dieser Anteil ist dein Geschäftsguthaben bei der Genossenschaft, auf das du sogar Dividenden erhältst.

Wie viele Anteile darf ich kaufen?
So viele du möchtest. Die Satzung der Energiegewinner eG sieht keine maximale Anzahl der Anteile je Mitglied vor.

Gibt es einen Jahresbeitrag?
Nein. Es gibt weder einmalige noch laufende Gebühren oder Beiträge.

Wie viel Rendite bekomme ich für meinen Genossenschaftsanteil?
Die Überschüsse der Genossenschaft werden jährlich ermittelt und die Dividende von der Generalversammlung beschlossen. Eine feste Größe gibt es hier nicht.

Kann sich der Wert meines Anteils steigern?
Der Nennwert des (gezeichneten) Genossenschaftsanteils von 50 Euro bleibt immer gleich. Die Überschüsse der Genossenschaft werden jährlich als Dividenden ausgezahlt. 

Kann ich meinen Anteil an der Börse handeln?
Nein. Genossenschaftsanteile sind keine handelbaren Wertpapiere, wie zum Beispiel Aktien. 

Kann ich meinen Anteil verkaufen?
Grundsätzlich ja. Wenn ein anderes (oder neues) Mitglied den Anteil erwirbt und der Vorstand dem zustimmt. 

Kann ich meinen Anteil vererben?
Ja. Genossenschaftsanteile werden grundsätzlich vererbt. 

Kann ich mit meinem Anteil auch Verlust machen?
Das Haftungsrisiko ist auf die Höhe des Genossenschaftsanteils beschränkt. Im äußerst unwahrscheinlichen Fall der Insolvenz könnte dieser ganz oder teilweise verloren gehen. 

Werde ich als Energiegewinner Unternehmer?
Die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft stellt keine unternehmerische Tätigkeit im steuerrechtlichen Sinne dar. Du wirst jedoch Miteigentümer des Unternehmens Energiegewinner eG und bekommst ein Stimmrecht in der Generalversammlung. 

Kann ich den Energiegewinnern auch Geld spenden?
Nein. Die Genossenschaft nimmt keine Spenden an. Sie ist ein Wirtschaftsbetrieb und daher auch nicht im rechtlichen Sinne gemeinnützig.  

Kann ich eine Energiegewinner-Mitgliedschaft verschenken?
Nur wenn der oder die Beschenkte die Beitrittserklärung selbst unterzeichnet. Die Einzahlung des Anteils kann dann auch direkt von jemand anderem kommen. 

Bekomme ich eine Prämie, wenn ich neue Mitglieder werbe?
Nur indirekt: Je größer die Gemeinschaft wird, desto besser kann sie wirtschaften, was dem einzelnen zugute kommt. 

Bekomme ich eine Mitgliedsurkunde?
Ja. 

Bekomme ich eine E-Mail-Adresse „@energiegewinner.de“
Nein. Die E-Mail-Adressen sind nur für den internen Gebrauch bestimmt. 

Kann meine Bank oder mein Fondsmanager meine Genossenschaftsanteile verwalten?
Wenn die Bank oder der Fondsmanager diesen Service anbieten, ist das möglich. 

Können auch Firmen oder Vereine Mitglied bei den Energiegewinnern werden?
Ja. 

Kann ich den Energiegewinner-Newsletter auch ohne Mitgliedschaft bekommen?
Ja.

Wie kann ich Module der Energiegewinner kaufen?
Fülle einfach das Mitmachen-Formular aus und wähle dein Wunschprojekt aus. Du erhältst dann alle Unterlagen per E-Mail. 

Wie viel kostet ein Modul?
Der Modulpreis richtet sich nach der Leistung der verbauten Module und der zur Inbetriebnahme gültigen Einspeisevergütung laut EEG. Der jeweils gültige Kaufpreis wird projektbezogen ermittelt. 

Was verdiene ich mit meinem Modul?
Du erhältst von der Energiegewinner eG eine Auszahlung in Höhe der Einspeisevergütung, die Dein Module erwirtschaftet hat. Hierfür teilen wir den Ertrag der gesamten Anlage durch die Stückzahl der Module, die zu dieser Anlage gehören. 

Kann ich mein Modul verkaufen?
Mit Zustimmung des Vorstands können Module auch verkauft werden. Der neue Eigentümer muss Mitglied der Energiegewinner eG sein oder werden. 

Kann ich Module verschenken?
Ja, wenn der Beschenkte ebenfalls Mitglied der Energiegewinner eG ist oder wird und das Geschenk annimmt.  

Kann ich Module vererben?
Ja. Sie werden als Sachwert automatisch vererbt. 

Kann ich Module aus einem Projekt gegen Module aus einem anderen Projekt tauschen?
Sollte sich ein anderes Mitglied finden, mit dem getauscht werden kann, ist das mit Zustimmung des Vorstands prinzipiell möglich. 

Wie viele Module kann ich maximal kaufen?
So viele du möchtest. Der Vorstand ist jedoch bemüht möglichst viele Mitglieder je Projekt teilhaben zu lassen. 

Kann ich mit meinem Modul auch Verlust machen?
Theoretisch wäre ein Verlust durch unvorhersehbare Ereignisse denkbar. Durch eine umfassende Versicherung der Anlagen und spezielle Rücklagen in der Genossenschaft, sind Verluste aus dem Modulbetrieb aber sehr unwahrscheinlich. 

Was passiert mit meinem Modul nach zwanzig Jahren?
Du erhältst nach Ablauf des EEG-Förderzeitraums von 20 Jahren entweder dein Modul oder einen finanziellen Ausgleich des Modul(rest)werts oder ein Angebot zur Verlängerung des Betriebs mit neuen Konditionen. 

Können nach Ablauf der 20 Jahre weitere Kosten z.B. für Abbau oder Verschrottung auf mich zukommen?
Sollten Kosten für den Rückbau der Anlagen entstehen, kommt die Genossenschaft dafür auf. Da die Solarmodule auch nach 20 Jahren mindestens einen Materialwert besitzen und die Anlage weiterhin Strom erzeugen kann, ist hier eher mit einem Verkaufsgewinn zu rechnen. 

Was passiert, wenn mein Modul defekt ist?
Defekte Module werden von der Genossenschaft getauscht oder repariert. Die dabei entstehenden Kosten sind durch entsprechende Rücklagen gedeckt. 

Was passiert, wenn mein Modul zerstört wird? z.B. Sturmschäden, Vandalismus?
Für diese und viele andere denkbare Schäden gibt es eine sogenannte Allgefahrenversicherung. 

Was passiert, wenn das Dach, auf dem mein Modul steht, saniert werden muss?
Die Regelungen für Dachreparaturen während der Laufzeit werden mit dem jeweiligen Dachgeber ausgehandelt und sind Bestandteil des Dachnutzungsvertrags des betreffenden Projekts. Diese Frage kann also nur individuell für ein bestimmtes Projekt beantwortet werden. 

Was passiert, wenn mein Modul das Dach oder Gebäude auf dem es steht, beschädigt?
Dieser Fall ist über die Betreiberhaftpflichtversicherung für die jeweilige Anlage versichert. 

Was passiert, wenn mein Modul vom Dach fällt und fremdes Eigentum beschädigt oder Menschen verletzt?
Auch Personenschäden sind über die Betreiberhaftpflichversicherung versichert. 

Wer wartet mein Modul?
Die Energiegewinner eG schließt für die Wartung der PV-Anlagen Serviceverträge mit meist ortsansässigen Spezialisten ab und kontrolliert laufend alle Anlagen via Fernüberwachung. 

Was passiert, wenn mein Modul verschattet wird? (z.B. durch ein neues Nachbarhaus, durch einen zu großen Baum)
Die potentielle Verschattung gehört zu den wichtigsten Kriterien bei der Prüfung, ob ein Projekt überhaupt zustande kommt. Sollte dieser Fall dennoch eintreten ist der Schaden daraus in der Regel entweder durch den Dachnutzungsvertrag oder eine (Ertragsausfall-)Versicherung gedeckt. 

Kann ich mein Modul besuchen?
In Abstimmung mit dem Dachgeber können Besichtigungen der Anlagen organisiert werden. Generell hat der einzelne Modulbesitzer aber kein eigenes Begehungsrecht. 

Ist mein Modul speziell gekennzeichnet?
Jedes Modul ist über seine Seriennummer eindeutig dem beteiligten Mitglied zugeordnet.

Kann ich eine goldene Plakette an mein Modul schrauben?
Nein. Es würde auch keinen Vorteil bringen. 

Kann ich mein Modul vor Ablauf der 20 Jahre bekommen und auf mein eigenes Dach stellen?
Ja. 

Muss ich die Einnahmen aus meinem Modul versteuern?
Ja. Die Erträge, die den bezahlten Kaufpreis für ein Modul übersteigen unterliegen der Kapitalertragssteuer. Diese wird bei Auszahlungen von der Genossenschaft automatisch einbehalten und abgeführt.

Kann ich die Kosten für mein Modul steuerlich absetzen?
Nein. Steuerlich wird der Modulkauf als Darlehen behandelt.  

Wie viele Module muss ich kaufen, um meinen eigenen Strombedarf zu decken?
Der jährliche Stromverbrauch eines einzelnen Durchschnittsdeutschen wäre mit ca. 10 Modulen gedeckt. Für eine individuelle Berechnung kannst du den Ertrag deiner Module auch mit deiner persönlichen Stromrechnung ins Verhältnis setzen. 

Wie viele Module muss ich kaufen, um meine eigene CO2-Bilanz auszugleichen?
Im Durchschnitt verursacht jeder Bundesbürger einen jährlichen CO2-Ausstoß von rund 10 Tonnen. Um diese Menge allein mit Solarenergie zu kompensieren, bräuchtest Du ca. 100 Module. 

Bekomme ich Rabatt, wenn ich mehrere Module kaufe?
Nein.  

Bekomme ich eine Prämie, wenn ich andere Modulkäufer werbe?
Nur indirekt: Je größer die Gemeinschaft wird, desto besser kann sie wirtschaften, was allen Einzelnen zugute kommt. 

Sind Solarmodule eine (steuerlich anerkannte) Altersvorsorge?
Nein. Mit Riester und Co. ist diese Investition nicht vergleichbar. Sie kann dem gleichen Zweck dienen und den eigenen Vorsorge- und Anlageplan sinnvoll ergänzen. 

Kann ich die Gewinne aus den Solarmodulen in neue Module investieren?
Ja. Das wäre nicht nur konsequent, sondern auch lukrativ. 

Kann ich die Gewinne aus den Solarmodulen spenden?
Natürlich. Die Verwendung der Gewinne aus deinen Modulen steht dir völlig frei. 

Kann ich mit Solarmodulen reich werden?
Je nach eigener Interpretation des Begriffes „reich“ schon. 

Wie viel Rendite bekomme ich für mein Modul?
Der prognostizierte Ertrag deines Moduls über die gesamte Restlaufzeit liegt am Tag des Modulkaufs bei ca. 140% des Kaufpreises. Du kannst also insgesamt 40% Gewinn erwarten. Je kürzer die Restlaufzeit der betreffenden Anlage ist, desto höher ist die jährliche effektive Verzinsung deines Einsatzes, da der Gewinn in kürzerer Zeit entsteht. 

Wann werden die Erträge aus den Modulen ausgezahlt?
Die Auszahlung der Modulerträge erfolgt immer jährlich bis zum 31. März für das jeweils vorangegangene Jahr. 

Kann ich Module in neuen Projekten vorbestellen?
Zur Zeit gibt es noch keine generelle Reservierungsoption.  

Kann ich Module auf Raten kaufen?
Nein. Eine Ratenzahlung gibt es beim Modulkauf nicht. 

Wo finde ich die aktuellen/neuen Projekte der Energiegewinner?
Die aktuellen Projekte werden immer auf der Internetseite dargestellt und zusätzlich über den Newsletter und über soziale Netzwerke bekannt gemacht. 

Muss ich Schnee oder Blätter selbst von meinem Modul entfernen?
Nein. Das erledigt die Genossenschaft. 

Muss ich den Strom aus meinem Modul selbst verbrauchen?
Nein. Der Strom der Energiegewinner-PV-Anlagen wird in das öffentliche Netz eingespeist oder anderweitig direktvermarktet. 

Kann ich den Strom aus meinem Modul selbst verbrauchen?
Nur, wenn sich eine Energiegewinner-Anlage auf dem Haus befindet, in dem du wohnst – bspw. bei sogenannten Mieterstromanlagen. 

Produzieren Solarmodule auch im Winter Strom?
Ja. Wenn die Module schneefrei sind. 

Produzieren Solarmodule auch bei Regen Strom?
Ja. Wenn noch genügend Tageslicht vorhanden ist. 

Produzieren Solarmodule auch bei Vollmond Strom?
Nein. Das Mondlicht ist zu leider zu schwach. 

Was passiert, wenn es mal wieder einen verregneten Sommer gibt?
Nichts. Die Erträge fallen unter Umständen ein wenig geringer aus. Das wird aber durch sonnigere Jahre wieder ausgeglichen. Denn nach Regen kommt wieder Sonnenschein. 

Wie lange halten die Solarmodule?
Die Module haben eine Lebenserwartung von über 30 Jahren. Die Hersteller garantieren sogar bis zum 25. Jahr mindestens 80% der Ursprungsleistung. 

Ist die Solartechnik in zehn Jahren nicht längst veraltet?
Nein. Zwar gibt es auch in der Photovoltaik einen ständigen technologischen Fortschritt. Die grundlegende Wirkungsweise bleibt aber immer die gleiche. 

Kann ich meine Module immer auf den neuesten Stand der Technik updaten?
Nein. Ein Austausch der Module während des Förderzeitraums ist nicht vorgesehen und nach heutigem Stand auch nicht sinnvoll. Sollte es einmal bahnbrechende Neuerungen geben, die ein Upgrade auf neue Technik nahelegen, ist dies natürlich nicht ausgeschlossen. 

Können brennende Module mit Wasser gelöscht werden?
Das Photovoltaikmodul selbst ist schwer entflammbar. In der Regel brennt die Anlage also nicht selbst. Neueste Brandschutzrichtlinien verlangen zudem eine Notabschaltung von PV-Anlagen, um eine gefahrlose Löschung zu ermöglichen, denn Wasser als Löschmittel leitet Strom. Diese Richtlinien werden beim Bau der Energiegewinner-PV-Anlagen strengstens beachtet und überwacht. 

Schalten sich die Module bei Feuer, Kurzschluss oder ähnlichem automatisch ab?
Ja. Es gibt entsprechende Schutzvorrichtungen, die regelmäßig überprüft werden.  

Sind meine Module versichert?
Ja. Es gibt eine Haftpflicht-, eine Allgefahren- und eine Ertragsausfallversicherung. 

Wer bezahlt die Versicherung?
Die Energiegewinner eG zahlt die jährlich fälligen Versicherungsprämien. Diese und andere laufende Kosten sind im Modulpreis bereits kalkulatorisch enthalten. 

Wer bezahlt die Wartungskosten?
Die Energiegewinner eG zahlt die jährlich anfallenden Wartungskosten. Diese und andere laufende Kosten sind im Modulpreis bereits kalkulatorisch enthalten. 

Wer bekommt die Einspeisevergütung?
Die „Einspeisevergütung“ wird vom Netzbetreiber direkt an die Energiegewinner eG ausgezahlt. Die Moduleigentümer erhalten ihren Teil dieser Erträge mit einer jährlichen Abrechnung. 

Die Einspeisevergütung sinkt doch ständig. Wie können die Energiegewinner eine feste Vergütung garantieren?
Das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) garantiert eine feste Einspeisevergütung ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme einer Anlage für das Baujahr und 20 weitere Kalenderjahre. Die Senkungen der Vergütungssätze wirken sich immer nur auf später errichtete Anlagen aus. Die dann niedrigere Vergütung bleibt für die betreffende Anlage aber wieder über den Förderzeitraum (20 Jahre + Baujahr) konstant. 

Könnte die fixe Einspeisevergütung im Laufe der nächsten zwanzig Jahre doch noch reduziert werden?
Rein theoretisch ja, da die politische Zukunft nicht exakt vorhergesagt werden kann. Dies wäre allerdings eine schwerwiegende Verletzung rechtsstaatlicher Grundsätze und mit der gültigen Rechtsauffassung Deutschlands und Europas nicht vereinbar.

Wie kann ich mein Dach den Energiegewinnern zur Verfügung stellen?
Eine formlose eMail mit ein paar Informationen über das Dach und den Dacheigentümer genügt. Alles weitere wird dann individuell besprochen.

Wie erfahre ich, ob mein Dach für die Energiegewinner geeignet ist?
Die grundsätzliche Eignung von Dachflächen für die Energiegewinner kann sehr schnell und ohne große Formalitäten ermittelt werden.

Bekomme ich eine Prämie wenn ich den Energiegewinnern mein Dach zur Verfügung stelle?
Je nach Größe und Eignung der Dachfläche unterbreitet die Energiegewinner eG ein Angebot für eine regelmäßige oder einmalige Pachtzahlung.

Bekomme ich eine Prämie, wenn ich den Energiegewinnern ein Dach vermittle?
Vermittlungsprämien für geeignete Dächer können individuell verhandelt und vereinbart werden.

Wann wird das Dach von meiner Schule bebaut?
Wenn sich das Dach aus Sicht der Energiegewinner für die Bebauung mit Photovoltaik eignet und der Träger der Schule einen Dachnutzungsvertrag mit der Energiegewinner eG abschließt.

Wie hoch ist die Dachmiete?
Die Dachmiete hängt von mehreren Faktoren ab und wird  je Projekt mit dem Dachgeber ausgehandelt.

Kann ich mit Dachmieten reich werden?
Da die meisten Dachflächen ungenutzt bleiben, ist die Verpachtung fast immer ein Gewinn.

Kann ich den Strom von meinem Dach selbst verbrauchen?
Nach Ablauf des Förderzeitraums (20 Jahre + Baujahr) ist das sogar erwünscht. Doch auch schon während dieses Zeitraums könnte die direkte Abnahme des Solarstroms vor dem Hintergrund weiter steigender Strompreise interessant werden.

Habe ich ständig die Handwerker auf dem Dach, wenn ich mein Dach zur Verfügung stelle?
Nein. Nur nach vorheriger Absprache laut der Regelung im Dachnutzungsvertrag.

Wie lange dauert der Aufbau der Solarmodule auf meinem Dach?
Die meisten Anlagen beanspruchen nur wenige Tage Bauzeit. Der genaue Zeitablauf wird vor der Errichtung in einer Baubesprechung abgestimmt.

Wie oft werden die Module gewartet bzw. gereinigt?
Photovoltaik ist eine sehr wartungsarme Technik. Die meisten Kontrollvorgänge können per Fernüberwachung erledigt werden. In der Regel sind 2-3 Termine im Jahr ausreichend um die Anlage bspw. von Laub, Pollen oder Schnee zu befreien.

Wird beim Aufbau der Module mein Dach beschädigt?
Nein. Der Bau der Solaranlage geschieht mit größter Sorgfalt. Die Dachhaut wird dabei grundsätzlich nicht verletzt. Sollte es wider Erwarten und trotz aller Sorgfalt zu Schäden am Dach kommen, sind diese durch vertragliche Vereinbarungen und Versicherungen gedeckt.

Was passiert, wenn die Module in meinen Garten oder auf meinen Schulhof fallen?
Dieses Ereignis wäre ein Fall für die Haftpflichtversicherung, die alle eventuellen Schäden decken würde.

Machen die Module auf dem Dach Krach?
Nein. Solarmodule arbeiten absolut geräuschlos. Nur die Wechselrichter erzeugen ein leichtes Brummen. Sie werden deshalb nur an solchen Orten montiert, an denen dieses Geräusch keine Störung darstellt.