Ladeinfrastruktur In Köln, Hürth, Wolfsburg, Viersen und Helmstedt

Ladeinfrastruktur Köln
Hier sieht man die schnellste Ladesäule Kölns - natürlich betrieben mit 100% Strom aus Erneuerbaren Energien.

Projektüberblick

Ladeinfrastruktur

Bereits genutztes Volumen
100%

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz:

Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. 

Beschreibung

Im Auftrag des deutschen Bundesverkehrsministerium (BMVI) hat die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur analysiert, dass die Anzahl der zugelassenen Elektrofahrzeuge bis zum Jahr 2030 auf rund 14,8 Millionen in Deutschland ansteigen könnte. Um Fahrzeuge mit Strom zu versorgen, bedarf es einem strukturierten Ausbau der Ladeinfrastruktur. Man rechnet mit einem Bedarf von 440.000 Ladesäulen bis zum Jahr 2030. Derzeit wurden davon aber erst ca. 40.000 Ladesäulen in Deutschland errichtet. Es muss also noch einiges passieren, um die Ladeinfrastruktur in Deutschland zukunftsfähig zu gestalten.

Auf den stetig wachsenden Bedarf haben wir als Energiegewinner eG reagiert und arbeiten aktiv daran, die Ladeinfrastruktur in Deutschland auf Basis Erneuerbarer Energien auszubauen. Seit dem Jahr 2019 wurden bereits an fünf geeigneten Standorten unterschiedliche Arten von Ladeinfrastruktur errichtet bzw. sind für das Jahr 2021 geplant. Die hier zu finanzierenden Standorte sind für uns Pilotprojekte. Hierbei haben wir anhand von Standortanalysen sichergestellt, dass die Ladesäulen möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen und die Nutzung unkompliziert in den Alltag eingebaut werden kann. Seit der Errichtung der ersten Ladesäulen konnten wir bereits einen deutlichen Anstieg der Nutzungsfrequenz an den Standorten feststellen. Diese liegen besonders am Standort Köln bereits weit über unseren ursprünglichen Prognosen. 

Eine Besonderheit an unserem Ladeinfrastruktur-Portfolio ist die Belieferung der Ladesäulen mit Energiegewinner-Strom aus 100% Erneuerbaren Energien. Dieser wird zum Teil direkt vor Ort aus Photovoltaikanlagen der Energiegewinner eG erzeugt. Somit garantieren wir, dass die elektrische Mobilität auch wirklich nachhaltig ist. Teil dieses Portfolios ist unter anderem die schnellste Ladesäule Kölns an unserem Genossenschaftssitz, dem Vulkan-Gelände in Köln-Ehrenfeld.

Übrigens: es ist ganz einfach, Energiegewinner-Ladekundin oder -Ladekunde zu werden. Für Besitzer:innen einer Ladekarte der Energiegewinner eG entfällt die einmalige Nutzungsgebühr je Ladevorgang in Höhe von 50 Cent an den Energiegewinner-Ladesäulen. Sowohl für Besitzer:innen einer Energiegewinner-Ladekarte als auch externe Nutzer:innen wird ein Preis pro geladener Kilowattstunde in Höhe von 50 Cent berechnet. Externe Nutzer:innen zahlen in der Regel einen Aufschlag, der zugunsten des jeweiligen Ladekarten-Anbieters berechnet wird.
Hier findet ihr weitere Informationen zu unserem Angebot und einen Link zur Regestrierung. 

Standort Standorttyp Typ der Ladesäule Typ der Ladepunkte Anzahl der Ladepunkte Status
Oskar-Jäger-Straße 170,
50825 Köln
Gewerbegebiet/
Businesspark
1x Delta - Ultra Fast Charger 1x CCS - 100 kW
1x CHAdeMO - 22 kW
2x Type 2 -
22 kW
4 in Betrieb seit 2019
Freudenbergstraße 1,
41749 Viersen
Gewerbe/Einzelhandel/
Wohnen
1x Alfen Eve Doule 2x Type 2 -
22 kW
2 in Betrieb seit 2019
Brandgehaege 3A,
38444 Wolfsburg
Einkaufszentrum/
Gewerbe
2x Circontrol Raption 50 1x CCS - 50 kW
1x CCS - 39 kW
1x CHAdeMO - 50 kW
1x CHAdeMO - 39 kW
2x Type 2 - 11 kW
6 in Betrieb seit 2020
Daimlerstraße 6A,
50354 Hürth
Fitnessstudio/
Gewerbe
1x Circontrol Raption 50 1x CCS - 50 kW
1x CHAdeMO - 50 kW
1x Type 2 -
22 kW
3 im Bau
Emmerstedter Str. 18a,
38350 Helmstedt
Gewerbe/
Einzelhandel
1x Circontrol Raption 50 1x CCS - 50 kW
1x CHAdeMO - 50 kW
1x Type 2 -
22 kW
3 Bauvorbereitung

Grundlage der Wirtschaftlichkeitsprognose ist u.a. die Zunahme der Elektrofahrzeuge in den kommenden Jahren und damit die Steigerung der Ladevorgänge an den Ladesäulen. Anhand der Entwicklung bereits erwirtschafteter Erträge aus den in Betrieb genommenen Ladesäulen sind wir zuversichtlich, dass in Zukunft die Nachfrage nach Strom für Elektrofahrzeuge weiter ansteigt. Hierfür spricht ebenfalls die Zunahme an eingegangenen Förderanträgen für Elektrofahrzeuge im Vergleich zwischen dem Jahr 2019 (72.989 Förderanträge) und dem Jahr 2020 (255.338 Förderanträge). Laut Kraftfahrt-Bundesamt ist die Zahl der neu zugelassenen E-Autos in Deutschland zum Vorjahr verdreifacht worden. 

Besonders deutlich wird diese Entwicklung am Beispiel der Schnellladestation auf dem Vulkan-Gelände in Köln. Im Jahr 2020 haben wir statt der prognostizierten Menge von 36.000 kWh nur rund 26.000 Kilowattstunden verkauft. Die Abweichung von unseren Prognosen lässt sich auf den coronabedingten Rückgang des Verkehrs zurückführen. Bereits im ersten Halbjahr 2021 ist die Auslastung unserer Ladesäule auf dem Vulkangelände allerdings deutlich angestiegen. So wurden von Januar bis Juni 2021 rund 25.000 kWh veräußert. Bis zum Ende des Jahres rechnen wir mit rund 51.000 verkauften Kilowattstunden und erfüllen damit unsere Prognosen. 

Für die Standortwahl wurde eine detaillierte Analyse der möglichen Nutzungsfrequenz vorgenommen. Wir weisen an dieser Stelle jedoch darauf hin, dass die Einnahmen der Ladeinfrastukturprojekte nicht auf eine gesetzlich garantierte Vergütung, wie z.B. bei den Photovoltaikprojekten, zurückgreifen können. Die Einnahmen werden allein durch die Ladevorgänge an den Säulen erwirtschaftet. 

Projektfotos

Muster-Zahlungsplan

Hier ein Beispiel:
Du vergibst für das Projekt ein Darlehen in Höhe von 1.000€ zu 3,75% p.a. für die Laufzeit von 10 Jahren und zahlst den Darlehensbetrag vor dem 15.10. ein. Dann sieht der Zahlungsplan für dieses Darlehen wie folgt aus:

Zahlungslauf Datum Stand Zinsen Tilgung
1 15.10.2022 € 1000,00 € 37,50 € 0,00
2 15.10.2023 € 1000,00 € 37,50 € 0,00
3 15.10.2024 € 1000,00 € 37,50 € 0,00
4 15.10.2025 € 1000,00 € 37,50 € 0,00
5 15.10.2026 € 1000,00 € 37,50 € 0,00
6 15.10.2027 € 800,00 € 37,50 € 200,00
7 15.10.2028 € 600,00 € 30,00 € 200,00
8 15.10.2029 € 400,00 € 22,50 € 200,00
9 15.10.2030 € 200,00 € 15,00 € 200,00
10 15.10.2031 - € 7,50 € 200,00

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