Fragen zum Modulerwerb

Wie kann ich Module der Energiegewinner kaufen?
Fülle einfach das Mitmachen-Formular aus und wähle dein Wunschprojekt aus. Du erhältst dann alle Unterlagen per E-Mail. 

Wie viel kostet ein Modul?
Der Modulpreis richtet sich nach der Leistung der verbauten Module und der zur Inbetriebnahme gültigen Einspeisevergütung laut EEG. Der jeweils gültige Kaufpreis wird projektbezogen ermittelt. 

Was verdiene ich mit meinem Modul?
Du erhältst von der Energiegewinner eG eine Auszahlung in Höhe der Einspeisevergütung, die Dein Module erwirtschaftet hat. Hierfür teilen wir den Ertrag der gesamten Anlage durch die Stückzahl der Module, die zu dieser Anlage gehören. 

Kann ich mein Modul verkaufen?
Mit Zustimmung des Vorstands können Module auch verkauft werden. Der neue Eigentümer muss Mitglied der Energiegewinner eG sein oder werden. 

Kann ich Module verschenken?
Ja, wenn der Beschenkte ebenfalls Mitglied der Energiegewinner eG ist oder wird und das Geschenk annimmt.  

Kann ich Module vererben?
Ja. Sie werden als Sachwert automatisch vererbt. 

Kann ich Module aus einem Projekt gegen Module aus einem anderen Projekt tauschen?
Sollte sich ein anderes Mitglied finden, mit dem getauscht werden kann, ist das mit Zustimmung des Vorstands prinzipiell möglich. 

Wie viele Module kann ich maximal kaufen?
So viele du möchtest. Der Vorstand ist jedoch bemüht möglichst viele Mitglieder je Projekt teilhaben zu lassen. 

Kann ich mit meinem Modul auch Verlust machen?
Theoretisch wäre ein Verlust durch unvorhersehbare Ereignisse denkbar. Durch eine umfassende Versicherung der Anlagen und spezielle Rücklagen in der Genossenschaft, sind Verluste aus dem Modulbetrieb aber sehr unwahrscheinlich. 

Was passiert mit meinem Modul nach zwanzig Jahren?
Du erhältst nach Ablauf des EEG-Förderzeitraums von 20 Jahren entweder dein Modul oder einen finanziellen Ausgleich des Modul(rest)werts oder ein Angebot zur Verlängerung des Betriebs mit neuen Konditionen. 

Können nach Ablauf der 20 Jahre weitere Kosten z.B. für Abbau oder Verschrottung auf mich zukommen?
Sollten Kosten für den Rückbau der Anlagen entstehen, kommt die Genossenschaft dafür auf. Da die Solarmodule auch nach 20 Jahren mindestens einen Materialwert besitzen und die Anlage weiterhin Strom erzeugen kann, ist hier eher mit einem Verkaufsgewinn zu rechnen. 

Was passiert, wenn mein Modul defekt ist?
Defekte Module werden von der Genossenschaft getauscht oder repariert. Die dabei entstehenden Kosten sind durch entsprechende Rücklagen gedeckt. 

Was passiert, wenn mein Modul zerstört wird? z.B. Sturmschäden, Vandalismus?
Für diese und viele andere denkbare Schäden gibt es eine sogenannte Allgefahrenversicherung. 

Was passiert, wenn das Dach, auf dem mein Modul steht, saniert werden muss?
Die Regelungen für Dachreparaturen während der Laufzeit werden mit dem jeweiligen Dachgeber ausgehandelt und sind Bestandteil des Dachnutzungsvertrags des betreffenden Projekts. Diese Frage kann also nur individuell für ein bestimmtes Projekt beantwortet werden. 

Was passiert, wenn mein Modul das Dach oder Gebäude auf dem es steht, beschädigt?
Dieser Fall ist über die Betreiberhaftpflichtversicherung für die jeweilige Anlage versichert. 

Was passiert, wenn mein Modul vom Dach fällt und fremdes Eigentum beschädigt oder Menschen verletzt?
Auch Personenschäden sind über die Betreiberhaftpflichversicherung versichert. 

Wer wartet mein Modul?
Die Energiegewinner eG schließt für die Wartung der PV-Anlagen Serviceverträge mit meist ortsansässigen Spezialisten ab und kontrolliert laufend alle Anlagen via Fernüberwachung. 

Was passiert, wenn mein Modul verschattet wird? (z.B. durch ein neues Nachbarhaus, durch einen zu großen Baum)
Die potentielle Verschattung gehört zu den wichtigsten Kriterien bei der Prüfung, ob ein Projekt überhaupt zustande kommt. Sollte dieser Fall dennoch eintreten ist der Schaden daraus in der Regel entweder durch den Dachnutzungsvertrag oder eine (Ertragsausfall-)Versicherung gedeckt. 

Kann ich mein Modul besuchen?
In Abstimmung mit dem Dachgeber können Besichtigungen der Anlagen organisiert werden. Generell hat der einzelne Modulbesitzer aber kein eigenes Begehungsrecht. 

Ist mein Modul speziell gekennzeichnet?
Jedes Modul ist über seine Seriennummer eindeutig dem beteiligten Mitglied zugeordnet.

Kann ich eine goldene Plakette an mein Modul schrauben?
Nein. Es würde auch keinen Vorteil bringen. 

Kann ich mein Modul vor Ablauf der 20 Jahre bekommen und auf mein eigenes Dach stellen?
Ja. 

Muss ich die Einnahmen aus meinem Modul versteuern?
Ja. Die Erträge, die den bezahlten Kaufpreis für ein Modul übersteigen unterliegen der Kapitalertragssteuer. Diese wird bei Auszahlungen von der Genossenschaft automatisch einbehalten und abgeführt.

Kann ich die Kosten für mein Modul steuerlich absetzen?
Nein. Steuerlich wird der Modulkauf als Darlehen behandelt.  

Wie viele Module muss ich kaufen, um meinen eigenen Strombedarf zu decken?
Der jährliche Stromverbrauch eines einzelnen Durchschnittsdeutschen wäre mit ca. 10 Modulen gedeckt. Für eine individuelle Berechnung kannst du den Ertrag deiner Module auch mit deiner persönlichen Stromrechnung ins Verhältnis setzen. 

Wie viele Module muss ich kaufen, um meine eigene CO2-Bilanz auszugleichen?
Im Durchschnitt verursacht jeder Bundesbürger einen jährlichen CO2-Ausstoß von rund 10 Tonnen. Um diese Menge allein mit Solarenergie zu kompensieren, bräuchtest Du ca. 100 Module. 

Bekomme ich Rabatt, wenn ich mehrere Module kaufe?
Nein.  

Bekomme ich eine Prämie, wenn ich andere Modulkäufer werbe?
Nur indirekt: Je größer die Gemeinschaft wird, desto besser kann sie wirtschaften, was allen Einzelnen zugute kommt. 

Sind Solarmodule eine (steuerlich anerkannte) Altersvorsorge?
Nein. Mit Riester und Co. ist diese Investition nicht vergleichbar. Sie kann dem gleichen Zweck dienen und den eigenen Vorsorge- und Anlageplan sinnvoll ergänzen. 

Kann ich die Gewinne aus den Solarmodulen in neue Module investieren?
Ja. Das wäre nicht nur konsequent, sondern auch lukrativ. 

Kann ich die Gewinne aus den Solarmodulen spenden?
Natürlich. Die Verwendung der Gewinne aus deinen Modulen steht dir völlig frei. 

Kann ich mit Solarmodulen reich werden?
Je nach eigener Interpretation des Begriffes „reich“ schon. 

Wie viel Rendite bekomme ich für mein Modul?
Der prognostizierte Ertrag deines Moduls über die gesamte Restlaufzeit liegt am Tag des Modulkaufs bei ca. 140% des Kaufpreises. Du kannst also insgesamt 40% Gewinn erwarten. Je kürzer die Restlaufzeit der betreffenden Anlage ist, desto höher ist die jährliche effektive Verzinsung deines Einsatzes, da der Gewinn in kürzerer Zeit entsteht. 

Wann werden die Erträge aus den Modulen ausgezahlt?
Die Auszahlung der Modulerträge erfolgt immer jährlich bis zum 31. März für das jeweils vorangegangene Jahr. 

Kann ich Module in neuen Projekten vorbestellen?
Zur Zeit gibt es noch keine generelle Reservierungsoption.  

Kann ich Module auf Raten kaufen?
Nein. Eine Ratenzahlung gibt es beim Modulkauf nicht. 

Wo finde ich die aktuellen/neuen Projekte der Energiegewinner?
Die aktuellen Projekte werden immer auf der Internetseite dargestellt und zusätzlich über den Newsletter und über soziale Netzwerke bekannt gemacht. 

Muss ich Schnee oder Blätter selbst von meinem Modul entfernen?
Nein. Das erledigt die Genossenschaft. 

Muss ich den Strom aus meinem Modul selbst verbrauchen?
Nein. Der Strom der Energiegewinner-PV-Anlagen wird in das öffentliche Netz eingespeist oder anderweitig direktvermarktet. 

Kann ich den Strom aus meinem Modul selbst verbrauchen?
Nur, wenn sich eine Energiegewinner-Anlage auf dem Haus befindet, in dem du wohnst - bspw. bei sogenannten Mieterstromanlagen. 

Produzieren Solarmodule auch im Winter Strom?
Ja. Wenn die Module schneefrei sind. 

Produzieren Solarmodule auch bei Regen Strom?
Ja. Wenn noch genügend Tageslicht vorhanden ist. 

Produzieren Solarmodule auch bei Vollmond Strom?
Nein. Das Mondlicht ist zu leider zu schwach. 

Was passiert, wenn es mal wieder einen verregneten Sommer gibt?
Nichts. Die Erträge fallen unter Umständen ein wenig geringer aus. Das wird aber durch sonnigere Jahre wieder ausgeglichen. Denn nach Regen kommt wieder Sonnenschein. 

Wie lange halten die Solarmodule?
Die Module haben eine Lebenserwartung von über 30 Jahren. Die Hersteller garantieren sogar bis zum 25. Jahr mindestens 80% der Ursprungsleistung. 

Ist die Solartechnik in zehn Jahren nicht längst veraltet?
Nein. Zwar gibt es auch in der Photovoltaik einen ständigen technologischen Fortschritt. Die grundlegende Wirkungsweise bleibt aber immer die gleiche. 

Kann ich meine Module immer auf den neuesten Stand der Technik updaten?
Nein. Ein Austausch der Module während des Förderzeitraums ist nicht vorgesehen und nach heutigem Stand auch nicht sinnvoll. Sollte es einmal bahnbrechende Neuerungen geben, die ein Upgrade auf neue Technik nahelegen, ist dies natürlich nicht ausgeschlossen. 

Können brennende Module mit Wasser gelöscht werden?
Das Photovoltaikmodul selbst ist schwer entflammbar. In der Regel brennt die Anlage also nicht selbst. Neueste Brandschutzrichtlinien verlangen zudem eine Notabschaltung von PV-Anlagen, um eine gefahrlose Löschung zu ermöglichen, denn Wasser als Löschmittel leitet Strom. Diese Richtlinien werden beim Bau der Energiegewinner-PV-Anlagen strengstens beachtet und überwacht. 

Schalten sich die Module bei Feuer, Kurzschluss oder ähnlichem automatisch ab?
Ja. Es gibt entsprechende Schutzvorrichtungen, die regelmäßig überprüft werden.  

Sind meine Module versichert?
Ja. Es gibt eine Haftpflicht-, eine Allgefahren- und eine Ertragsausfallversicherung. 

Wer bezahlt die Versicherung?
Die Energiegewinner eG zahlt die jährlich fälligen Versicherungsprämien. Diese und andere laufende Kosten sind im Modulpreis bereits kalkulatorisch enthalten. 

Wer bezahlt die Wartungskosten?
Die Energiegewinner eG zahlt die jährlich anfallenden Wartungskosten. Diese und andere laufende Kosten sind im Modulpreis bereits kalkulatorisch enthalten. 

Wer bekommt die Einspeisevergütung?
Die „Einspeisevergütung" wird vom Netzbetreiber direkt an die Energiegewinner eG ausgezahlt. Die Moduleigentümer erhalten ihren Teil dieser Erträge mit einer jährlichen Abrechnung. 

Die Einspeisevergütung sinkt doch ständig. Wie können die Energiegewinner eine feste Vergütung garantieren?
Das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) garantiert eine feste Einspeisevergütung ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme einer Anlage für das Baujahr und 20 weitere Kalenderjahre. Die Senkungen der Vergütungssätze wirken sich immer nur auf später errichtete Anlagen aus. Die dann niedrigere Vergütung bleibt für die betreffende Anlage aber wieder über den Förderzeitraum (20 Jahre + Baujahr) konstant. 

Könnte die fixe Einspeisevergütung im Laufe der nächsten zwanzig Jahre doch noch reduziert werden?
Rein theoretisch ja, da die politische Zukunft nicht exakt vorhergesagt werden kann. Dies wäre allerdings eine schwerwiegende Verletzung rechtsstaatlicher Grundsätze und mit der gültigen Rechtsauffassung Deutschlands und Europas nicht vereinbar.

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