SONNE statt KOHLE

kahlschlag der Solarenergie stoppen!

UPDATE (28.11.2018) 
Die Regierungskoalition hat sich auf einen Kompromiss zu den Sonderkürzungen geeinigt. Ein Feigenblatt, das nichts ändert. Offensichtliche Fehlberechnungen wurden nicht korrigiert. Weiterhin gilt, dass es keine Überförderung von Solarstromanlagen gibt und auch keinen Konflikt mit dem EU Beihilferecht! 

Mit dem Deal von CDU/CSU und SPD wird das „AUS“ der solaren Bürgerenergie wissentlich und gegen eindeutige Fakten durchgeboxt. Der Wähler wird wieder einmal von der Politik vorgeführt. 

Wir weigern uns, dies hinzunehmen und fordern weiterhin den drohenden und mittlerweile mutwilligen Kahlschlag der Solarenergie zu stoppen. Unsere Forderung bleibt bestehen:


STREICHUNG DER SONDERKÜRZUNGEN FÜR SOLARSTROMANLAGEN ZWISCHEN 40 - 750 KWP


Ursprünglicher Text (vom 22.11.2018): 
Noch während die Kohlekommission tagt, will Peter Altmaier in einer Hauruck-Aktion den dezentralen Ausbau der Solarenergie auf Dächern zum Erliegen bringen. Anstatt die Solarenergie dort zu stärken, wo sie am effektivsten wirken kann, soll an der Öffentlichkeit vorbei das Aus für Dachanlagen kurzfristig beschlossen werden und bereits zum Januar wirken. Ein Skandal.


WIR FORDERN: STREICHUNG DER SONDERKÜRZUNGEN FÜR SOLARSTROMANLAGEN ZWISCHEN 40 - 750 KWP


Kürzungen aufgrund von Fehlberechnungen
Die Sonderkürzungen werden vom Ministerium mit einer Pflicht gegenüber der EU-Kommission und beihilferechtlicher Überförderung begründet. Diese Begründung ist falsch. Die Berechnungen des Ministeriums beruhen auf Rechenfehlern. Wissenschaftliche Studien belegen dies eindrucksvoll, werden aber in der Kürze der Zeit vom Ministerium nicht gewürdigt. Die Bundesregierung riskiert aufgrund falscher Berechnungen 30.000 Arbeitsplätze in einer der wichtigsten Zukunftsbranchen zu gefährden. Ein unhaltbarer Zustand.

Nutzen haben nur die großen Energiekonzerne wie RWE, Vattenfall, E.ON und EnBW, die durch die Solarkürzungen und die Deckelung des Zubaus der Erneuerbaren Energien Zeit gewinnen. Zu Lasten von Handwerksbetrieben, der Solarbranche, Mieterstromprojekten, der Bürgerenergie und Privatinvestoren werden schonungslos die Interessen der großen Energieversorger durchgesetzt. 

Warum ist das wichtig?
Um Klimaschutzziele zu erreichen, müssen schmutzige Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Wann genau und unter welchen sozialverträglichen Bedingungen wird gerade in der Kohlekommission ausgehandelt. Ersetzt werden muss der Kohlestrom aber durch saubere erneuerbare Energien. Mit dem Kohleausstieg müssen also die Erneuerbaren Energien gestärkt werden. Gerade dezentrale Solarkraftwerke bieten hier viele Vorteile. Der Strom wird dort produziert, wo er verbraucht wird. Das entlastet die Netze. Findet dies im großen Maßstab statt, können sogar große Stromtrassen quer durch Deutschland vermieden werden. Zudem trägt der vor Ort verbrauchte Strom dazu bei, dass die EEG-Umlage sinkt. Warum gerade dieser Bereich also gekürzt werden soll, ist ebenso unlogisch wie unverständlich.

SONNE STATT KOHLE - DAFÜR MÜSSEN WIR JETZT GEMEINSAM KÄMPFEN!

Die Energiegewinner eG hat eine Stellungnahme zum Entwurf des Energiesammelgesetzes veröffentlicht.
Petition noch nicht unterschrieben? Jetzt mitmachen und unterschreiben!